#gesang #musik #theater

Markus Süß

Markus S. stammt aus Klettgau-Erzingen, beendete zunächst ein Schulmusikstudium mit dem 1. Staatsexamen und studierte anschließend Solo-Gesang an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim bei Prof. Annemarie Grünewald und Prof. Alejandro Ramirez.

Oratorienstudium und Meisterkurse bei Kurt Equiluz (Wien), Janet Perry (Mailand) und Gerd Türk (Basel).
Seit 2015 weiterführende Gesangsstudien bei Prof. Elisabeth Glauser (Bern)

Nach dem Abschluss der „Bühnenreifeprüfung“ (1991) an der Mannheimer Opernschule war er mehrere Jahre im Ensemble der Städt. Bühnen von Heidelberg und Gera als Solist engagiert. Mit der Musikbühne Mannheim gastierte er u.a. in der Alten Oper Frankfurt, im Berliner Maxim-Gorki-Theater und bei den Wiesbadener Maifestspielen.

Als Konzert- und Oratoriensänger sang er in deutschen Städten, beispielsweise in Hannover (Rossini, Petite Messe Solennelle) Saarbrücken (Haydn, Schöpfung) Weimar (Bach, Weichnachtoratorium) und im europäischen Ausland, etwa in London (Händel, Messiah / Jephta), St. Petersburg (Bach, Johannespassion), Porto (Mozart, Requiem).

Seit 1999 unterrichtet er Stimmbildung und Solo-Gesang an der Musikschule Südschwarzwald und gründete mit Kollegen und fortgeschrittenen Schülern das „ensemble muss hochrhein“.

Portrait

En kliine Überblick

Diplommusiklehrer, Sänger (Tenor)
Gesangsstudium (Prof. Ramirez)
Opernstudium (Prof Rasky)
Körper- und Bewegungslehre (Prof. Albers) in Heidelberg und Mannheim

15 Jahre Solist an der Oper, auf dem internationalen Konzertpodium und am Musicaltheater. Ensemblemitglied an den Stadttheatern Heidelberg und Gera. Gastauftritte u.a. in London, Riga, Porto, Salzburg, Berlin, Stuttgart, Frankfurt und Freiburg

Singe dein eigenes Lied…

„Singen ist etwas Göttliches. Wie das Tanzen ist es eine der göttlichsten Handlungen, die es gibt. Warum? – weil du dich darin ganz und gar verlieren kannst. Du kannst dich so sehr ins Singen versenken, dass der Sänger verschwindet und nur noch der Gesang da ist; und beim Tanzen kann der Tänzer verschwinden und nur der Tanz bleibt.

Und das ist der Augenblick der Metamorphose, der Umwandlung – wenn der Sänger nicht mehr da ist, und nur noch der Gesang ist. Wenn du in deiner Gesamtheit zum Lied oder zum Tanz wirst, das ist Gebet.

Welches Lied du singst, ist dabei völlig unwichtig; es mag nicht religiös sein, aber wenn du es aus deinem Wesen heraus singst, ist es heilig. Und umgekehrt: Du kannst ein religiöses Lied singen, das durch Jahrhunderte langen Gebrauch geheiligt ist, aber wenn du es nicht aus vollem Herzen singst, bleibt es profan.

Der Inhalt des Liedes ist nicht ausschlaggebend, nur die Qualität, die du dem Gesang gibst, die Totalität, die Intensität, das Feuer, mit dem du singst.

Ahme nicht den Gesang eines anderen nach, denn dann kommt er nicht aus deinem Herzen: So kannst du dein Herz nicht zu Füßen des Göttlichen ausschütten.

Singe dein eigenes Lied von innen heraus, vergiss Versmaß und Grammatik. Gott ist kein besonders anspruchsvoller Grammatiker, deine Worte kümmern ihn nicht. Er ist an deinem Herzen interessiert.“

Osho (Indischer Mystiker) aus: The Orange Book